Vers des Tages – Epheser 6:11

Vers des Tages – Epheser 6:11

„Greift zu all den Waffen, die Gott für euch bereithält, zieht seine Rüstung an! Dann könnt ihr alle heimtückischen Anschläge des Teufels abwehren.“

Meine Gedanken zum Vers des Tages:
Anfechtungen sind allgegenwärtig und zurecht fürchten wir uns vor ihnen. Sie haben nichts mit der konstruktiven Kritik zu tun, sondern sie werden genutzt, um uns an unseren Zielen zu hindern. Sie wollen unser Selbstwertgefühl zerstören, und das schaffen sie, indem sie wie eine Pfeilspitze unseren wunden Punkt treffen. Die Gesellschaft erwartet, dass wir dennoch Ruhe bewahren, denn gerade wenn wir im Zorn reagieren, fällt es negativ auf uns zurück, während der wahre Übeltäter ihre Gunst genießt. Doch Gott hatt uns Rüstungen und Waffen zur Verfügung gestellt, um bösen Behauptungen zu trotzen.


Epheser 6:14-17
„So steht nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, bekleidet mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit und beschuht an den Füßen mit der Bereitschaft zur Verkündigung des Evangeliums des Friedens! Bei alledem ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt! Nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist Gottes Wort!“

Dieser Waffenrüstung fehlt es an nichts. Deswegen lasst uns diese Rüstung im Detail untersuchen.
Die erste Aufgabe der Rüstung Gottes ist, unsere Lenden mit Wahrheit zu umgürten. Lüge und Wahrheit sind schwer voneinander zu unterscheiden, denn jeder hat eine andere Sichtweise. Euer Anfechter muss nicht unbedingt lügen, doch seine Meinung steht nicht stellvertretend für alle Menschen auf diesem Planeten. Haltet immer im Hinterkopf, dass es auch Leute gibt, die Lieben was ihr tut.

Es gibt allerdings auch Anfechter, die uns mit ihrer Kritik gezielt schaden wollen. Sie sind zwar schnell durchschaut, doch sind uns leider die Hände gebunden, wenn wir uns lautstark wehren wollen. Wir wollen doch nicht, dass er in der Gunst der anderen steigt. Hier kommt der Brustpanzer der Gerechtigkeit zum Einsatz. Meist leuchten die Sterne von gemeinen Menschen ganz hell am Horizont. Warum? Sie haben einen ganz speziellen Charme, den sich kaum einer Entziehen kann. Unsere innere Stimme ruft uns zwar zu, dass mit ihnen etwas nicht stimmt, allerdings nehmen wir sie kaum war. Doch jedes Handeln, ob gut oder schlecht, hat Konsequenzen. Das bedeutet im Klartext, egal wie toll das Böse seine Rolle spielen mag, irgendwann durchschauen die Menschen das und werden sich auf lange Sicht zurückziehen. Dann wird euer Stern leuchten, denn all das Gute, was ihr getan habt, wird Anerkennung finden.
Manchmal ist es einfach, anderen Dingen Vorrang zu geben, als das Friedensevangelium zu verbreiten. Wir sollen unsere Träume und Familie nicht vernachlässigen, doch es ist wichtig, gleichzeitig unsere Ohren für Yahwehs Wort offen zu halten, um zu sehen, was er von uns möchte. Wir stellen uns es immer schwierig vor, Gottes Ansichten in die Welt zu tragen, schließlich wollen wir dem Nächsten gegenüber nicht aufdringlich sein. Wenn wir es tun, werden wir merken, dass es ganz einfach ist. Keiner verlangt, dass wir wie ein wildgewordener Stier auf die Leute zurasen und sie mit Gott zutexten, sondern wir können die Verbreitung des Friedensevangelion in unseren Alltag mit einbinden. Wie? Indem wir selbst den Frieden vorleben und versuchen für jeden die passenden Worte zu finden, um ihn zu helfen. Das ist das, was sich der himmlische Vater von uns wünscht. Dafür ist der dritte Teil seiner Rüstung erschaffen, „beschuht an den Füßen mit der Bereitschaft zur Verkündigung des Evangeliums des Friedens“.

Um all diese mentale Stärke aufbringen zu können, benötigen wir den letzten Teil der Rüstung, den Schild des Glaubens. Es nützt nicht nur Gottes Wort in die Welt zu tragen, sondern wir müssen selbst davon überzeugt sein. Auch, wenn wir ein Projekt anpacken, ist es erforderlich, dass wir daran glauben, dass es gelingt. Wir müssen daran glauben das der Herr uns hilft, selbst wenn unsere Feinde alles daran setzen uns zu Fall zu bringen. Wir müssen auf die Gerechtigkeit vertrauen, auch wenn es manchmal schwer ist. Nur der Glaube kann Berge versetzen und uns unverwundbar machen. Unsere Feinde werden uns immer begleiten und versuchen aktiv gegen uns vorzugehen. Dafür hat das Böse zum Teil Macht über uns, bis es endgültig beseitigt wird. Viele legen den Feuersee der Offenbarung 20:10 als Hölle aus. Doch er dient unserer Reinigung, nicht unserer Vernichtung.

Quelle des Verses: bible.com
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Foto via Pixabay User Yuri_B
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