So stärkst du dein Immunsystem ideal

So stärkst du dein Immunsystem ideal

Hallo mein Engelchen,

auf Grund eines schlechten Lebensstils, hatte ich ein schwaches Immunsystem. Die Folge war, dass ich anfällig für Krankheiten war. Gerade in Zeiten wie in der Coronakrise zeigt sich, wie wichtig es ist, sein Immunsystem zu stärken, deswegen möchte ich dir einige Tipps geben, wie du es aufbauen kannst:

  1. Gewährleiste eine gesunde vollwertige Ernährung. Greife zu unverarbeiteten Produkten wie Kartoffeln, Reis, Vollkorn-, Dinkel- oder Emmernudeln und Honig. Wenn du Hunger hast, solltest du statt zur Schokolade zu Obst und Gemüse greifen. Versuche sie in deinen Alltag unterzubringen und sie in deinen täglichen Mahlzeiten einzubinden, denn sie versorgen uns mit den Vitaminen die wir für den Tag benötigen. Indische oder asiatische Kost bedienen sich viel an Obst und Gemüse. Wie wäre es zum Beispiel mit einem leckeren Curry?
  2. Trinke viel. Der Körper kann so viel schneller die Schadstoffe ausspülen. Ich nehme 2-3 Liter Wasser am Tag zu mir. Wenn du eher der Obstmuffel bist, kannst du ein Teil deines Bedarfs über Fruchtsäfte decken.
  3. Greife zu Nahrungsergänzungsmittel. Es scheiden sich zwar die Geister, ob man sie einnehmen soll oder nicht, aber wenn du das richtige Kombipaket nimmst, sind sie erschwinglich. Ich supplementiere :
    A. von DM das Mivolis A-Z Depot
    B. von Vitabay Vitamin D3 Depot 20.000 I.E (1x die Woche oder du nimmst 5000 I.E pro Tag ein)
    C. von Heilkraft der Natur Vitamin K Kapseln 100ug.
    Wenn du das Vitamin Depot nicht zu dir nehmen willst, dann solltest du in Kombi zu Vitamin D und K noch Magnesium supplementieren.
    In der Schwangerschaft habe ich anstatt Mivolis A-Z Depot die Kapseln von Femi Baby zu mir genommen, da sie höher dosiert sind und optimal auf Mutter und Kind abgestimmt sind.
  4. Versuche ausreichend zu schlafen. Schlafen ist eine der Grundvoraussetzungen für einen gesunden Körper und Geist sowie dafür den Alltag zu meistern. Im Schlaf regeneriert sich unser Körper, deswegen sorgt er für mehr Lebensqualität und ein längeres Leben. Wenig Schlaf macht nicht nur kurzfristig reizbar, sondern fördert sogar die Entstehung von Depressionen und Angstzuständen. Genügend Ruhe dagegen sorgt für emotionale Stabilität. Ausgeschlafene haben einen niedrigeren Stresslevel und damit gesündere Blutdruckwerte. Womöglich beeinflusst die Nachruhe auch den Cholesterinspiegel positiv.
  5. Vermeide Stress. Ein Stress-Symptom wird gefährlich, wenn dem Körper keine Entwarnung gegeben wird und die Stresshormone nicht abgebaut werden können. Der Körper befindet sich dann in einem chronischen Anspannungs- und Aktivierungszustand, der für die Gesundheit gefährlich werden kann.
  6. Bewege dich an der frischen Luft oder mache zumindest Sport von zuhause aus.

Wenn du diese sieben Tipps beherzigst, hast du schon viel für dein Immunsystem getan und kannst Krankheiten besser trotzen. Natürlich sind diese Dinge keine Garantie dafür, dass du nicht krank wirst. Das kannst du nie verhindern, egal wie gut du dich ernährst. Jedoch wird dein Körper mit den Erregern einfacher fertig und du wirst schneller gesund. Vitamin-D hat eine Schlüsselfunktion für die Gesundheit. Es ist an Tausenden von Regulierungsvorgängen in den menschlichen Körperzellen beteiligt. Folglich erhöht ein Vitamin-D-Mangel das Krankheitsrisiko ganz erheblich – vor allem im Winter, wenn die Sonne in den nördlichen Regionen der Erde zu tief steht, um für die erforderliche UV-Strahlung zu sorgen.

Vitamin-D3-Mangel Symptome sind:

Häufige Infekte
Schlechte Wundheilung
Allgemeine Müdigkeit
Knochen- und Rückenschmerzen
Chronisch schlechte Stimmung
Depressionen
Schlafprobleme
Nachlassende körperlich und geistige Leistungsfähigkeit.
Schlechtes Hautbild
Schlechte Wundheilung
Fibromyalgie
Diabetes
Asthma
Parodontitis
Krebs
Rachitis
Osteomalazie
Osteoporose
Autismus
ADHS

Wie kann man einen Vitamin-D-Mangel beheben?

Von April bis September steht die Sonne am besten, diese Monate sollten wir nutzen, um den Vitamin-D-Speicher aufzufüllen. Eine Ganzkörperbesonnung wäre ideal, ist jedoch nicht immer umsetzbar. Deswegen reicht es, täglich zehn bis fünfzehn Minuten die Arme und das Gesicht an der frischen Luft einem Sonnenbad auszusetzen. Die Abendsonne nützt dabei nicht viel, da die Sonne relativ hoch stehen sollte, damit die erforderliche UVB-Strahlung auch die Erde sowie die Haut erreicht.
Von Oktober bis März fehlt dem Körper die Sonne, um mit Hilfe der UVB-Strahlung Vitamin-D herzustellen. Selbst wenn sie im Winter scheint, steht sie zu tief für eine ausreichende UV-Strahlung, mit der die Haut die Vorstufe von Vitamin-D bildet. Im Winter lebt ein gesunder Mensch daher von seinen Vitamin-D-Vorräten im Fettgewebe. Je länger er dauert, desto eher schwindet dieser Vorrat. Deshalb entstehen Grippewellen überwiegend in den Monaten Januar bis März.
Nur in Regionen wie im Hochgebirge oder in den südlichen Strandregionen kann die erforderliche UVB-Strahlung im Winter getankt werden. Deshalb ist ein winterlicher Urlaub am Mittelmeer oder in den Bergen ideal, um sein Vitamin D Speicher aufzufüllen.

Kann man den Vitaminbedarf mit der Ernährung decken?

Manche Ärzte meinen, dass Vitamin-D in ausreichender Menge über die Lebensmittel aufgenommen werden kann. Doch um das sicherzustellen, müsstest du täglich mindestens 22 Liter Milch, beziehungsweise 13 Gläser à 150 ml eines mit Vitamin-D angereicherten Saftes trinken. Oder du müsstest drei- bis fünfmal pro Woche 1 Kilogramm fettreichen Fisch wie Makrele oder Lachs essen, um eine ausreichende Menge Vitamin-D aufzunehmen. Vitamin D gehört mit den Vitaminen A, E und K zu den fettlöslichen Vitaminen, also benötigt unser Körper für die Aufnahme etwas Fett.

Vitamin D – Welche Dosis führt zu Überdosierung?

Eine Gefahr der Überdosierung entsteht nur, wenn über einen längeren Zeitraum sehr hohe Dosen in Form von Vitamin D eingenommen wird. Unser Körper würde uns schon mit folgenden Symptomen warnen:

Übermäßiger Durst und häufiges Wasserlassen
Magenbeschwerden, Übelkeit, Erbrechen und Verstopfung
Knochenschmerzen, Muskelschwäche
Verwirrung, Lethargie und Erschöpfung

Klinische Studien haben gezeigt, dass auch die langfristige Einnahme von 10.000 I.E keine Risiken mit sich bringt. Eine Überdosierung könnte bei 50.000 I.E pro Tag und bei Serumwerten von mehr als 150 ng/ml eintreten. Und zwar in Form von einer Hyperkalzämie (zu viel Calcium im Blut) – so eine Auswertung indischer Forscher vom Mai 2011 im Oman Medical Journal. In drei Fällen litten die Patienten an einer Hyperkalzämie, die täglich eine Dosis vom 20.000-50.000 I.E pro Tag einnahmen. Das geschah in einem Zeitraum von 3-6 Monaten. Nach Absetzen verschwanden die Symptome nach ein paar Wochen wieder. Idealerweise sollten die Vitamin D-Blutwerte unter 100 ng/ml liegen, da auch Naturvölker selten höhere Werte erreichen, obwohl sie sich tagtäglich wenig bekleidet unter der Sonne aufhalten. Ab 300 ng/ml beginnt eindeutig der toxische Bereich.

Vitamin-D-Überdosierung durch Nahrung oder Sonne?

Vitamin D kommt kaum in Lebensmitteln vor, deshalb kann eine Überdosierung nicht auf Grund von Nahrungsaufnahme erfolgen. Selbst die Sonneneinstrahlung schafft es nicht, eine Vitamin-D-Überdosis zu begünstigen. Unser Körper verfügt über Schutzmaßnahmen, die eine Vitamin-D-Bildung über die Haut stoppen, sobald ein ausreichend hoher Serumswert erreicht ist. An einem sonnigen Sommertag nimmt der Körper nie mehr als 10.000 I.E Vitamin D auf. Nur bei extremer Sonneneinstrahlung könnte es zu ungünstigen Folgen einer Vitamin-D-Überdosierung kommen. Dafür müsstest du jahrelang in heißen Regionen ganztägig am Strand liegen. Die Folgen treten nur dann auf, wenn ein Vitamin-K2-Mangel vorliegt.

Vitamin D und Vitamin K2 gehören zusammen

Aus diesem Grund wird bei der Einnahme von Vitamin D empfohlen, gleichzeitig auf eine gesunde Vitamin-K2-Versorgung zu achten. Vitamin K2 erfüllt im Körper zwei Aufgaben:
Es reguliert die Blutgerinnung, so dass wir bei offenen Wunden nicht verbluten und es leitet Calciumüberschüsse, die im Blut vorhanden sind, in die Knochen weiter. Das bedeutet, dass das Calcium nicht an den Blutgefäßwänden oder in Form von Nierensteinen abgelagert wird. Da Vitamin D die Aufnahme von Calcium fördert, steigt mit der Einnahme auch die Menge des aufgenommenen Calciums. Wenn das Vitamin K2 fehlt, kann es zu einer Fehlverteilung des Calciums im Körper führen.

Ich nehme täglich 100 ug Vitamin K2 Kapseln bei einer Dosis von 20.000 I.E pro Woche.

Wer Blutverdünner oder andere Medikamente einnimmt, die sich mit Vitamin K nicht vertragen, muss die Vitamin-K-Aufnahme vorsichtshalber mit dem Arzt besprechen.

Vitamin D und Magnesium gehören zusammen

Magnesium wird im Körper zur Aktivierung von Vitamin D benötigt und dabei auch verbraucht. Deswegen erfordert die Einnahme von Vitamin D eine optimierte Magnesiumversorgung. Der Tagesbedarf an Magnesium beträgt für einen Erwachsenen etwa 400 mg. Wer über die Ernährung diese Magnesiummenge aufnimmt, ist bei einer Vitamin-D-Supplementierung von bis zu 5.000 I.E gut versorgt. Wer jedoch mehr Vitamin D einnimmt, sollte zusätzlich Magnesiumpräperate einnehmen, -und zwar zwischen 200 – 300 mg täglich.

Vitamin D gilt als DAS Knochenvitamin schlechthin und wird gerne im Zusammenspiel mit Calcium eingenommen. Das ist nur in bestimmten Fällen sinnvoll. Zum Beispiel in den Wechseljahren, wenn das Osteoporoserisiko gesenkt werden soll oder wenn eine Osteoporose vorhanden ist und das Knochenbruchrisiko reduziert werden soll. Auch bei einer calciumarmen Ernährung, die weniger als die täglich empfohlenen 1.000 mg liefert, wird diese Kombination angeraten. Wer jedoch ausreichend Calcium zu sich nimmt, sollte zur Vitamin-D-Einnahme kein zusätzliches einnehmen. Dadurch könnte die Gefahr einer Hyperkalzämie steigen.

Vitamin D statt Grippe-Impfung?

Die Frage ist: Kann Vitamin D das Immunsystem stärken oder nicht? Im Jahr 2017 haben Wissenschaftler 25 placebokontrollierte Studien mit rund 11.000 Probanden aus 14 Ländern analysiert. Sie kamen zum Schluss, dass eine Vitamin-D-Supplementation in den kalten Monaten vor Erkältungen und Grippe schützt. Das Sonnenvitamin soll Infektionen der Atemwege verhindern, da es den Gehalt an antimikrobiellen Peptiden in der Lunge erhöht. Einfach gesagt ist es eine natürliche, antibiotikaähnliche Substanz für den Körper. Die Schutzwirkung ist mit einer Grippe-Impfung vergleichbar.

Wenn du dein Immunsystem natürlich stärken willst, kann ich dir diese Hausmittel empfehlen:

Fliederbeersaft

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